Bundestagswahlflucht 2. Akt

So kam ich dann doch noch irgendwann am Col du Rousset an und musste feststellen, dass es sich dabei nicht um ein kleines Dörfchen, sondern eher um eine Ansammlung von Gebäuden handelte, die sich um den Vorplatz einer Talstation gruppierten. Alles zu, nur ein Auto, dass gerade Ansätze machte, der Tristesse zu entfliehen. Auf gut Glück hielt ich den Daumen raus – und Minuten später sass ich schon drin und preschte mit hoher Geschwindigkeit den Col runter Richtung Die en Diois, vorbei an malerischen Dörfern wie bsw. Camalloc.

Dort – in Die – wurde ich – schon fast traditionell – von einer lokalen Schönheit begrüßt

Am Bahnhof angekommen, entdeckte ich ein Bodenwaage. Neugierig schob ich meinen Rucksack darauf.. hmm.. noch immer 18 Kilo – und Das nach getaner Arbeit.. o_0

Die Suche nach einer Unterkunft für die Nacht führte mich als erstes zur Bar l´etape, wo ich dank WiFi in den Tiefen des Internets AirBnB entdeckte. Keine Stunde später hatte ich eine Unterkunft für die Nacht und das für die Hälfte des Hotelpreises.. noch dazu in der Mitte der Stadt und bei einem wunderbar-netten Typ. Abends ging ich noch in die Stadt, um sie mir ein bisschen anzugucken und liess mich dabei noch in einem vegetarischen Restaurant auf einen Absacker nieder.. Dabei lernte ich Alex kennen, einen Schweizer mittleren Alters, der auf dem Weg nach St. Andre-les-Alpes war. Da ich auch in die Richtung wollte, ergab es sich, dass wir uns am nächsten Tag frühmorgens trafen und die Reise bis dahin zusammen fortsetzten. Hier ein paar Eindrücke :

Ein Felssturz am Wegesrand. hier gelegen :

schöner Platz. Nach einem kleinen Umweg über Gap, trennten sich am nächsten Tag in  Laragne Monteglin unsere Wege, da Alex gerne dort mal paragliden gehen wollte, ich lieber weiter. Ursprünglich sollte es eigtl. in den Mercantour gehen, doch viele Leute empfohlen mir inzw. den Gorge du Verdon und so – zumal es auch näher lag – disponierte ich um und kam nach einer kurzen Fahrt durch Sisteron

Sisteron

Manosque, Valensole,

in Moustiers an,

von wo aus es vorbei am Lac de Sainte-Croix

zum Ausgang des Canyons ging.

Dank der MFG kam ich abends gerade noch rechtzeitig am kommunalen Campingplatz an, wo ich nach einem kleinen Versorgungsspaziergang rein nach La Palud sur Verdon abends im Zelt zur Ruhe kam. Am nächsten Tag gings dann bei super Wetter früh raus und nach einem kleinen Frühstück in La Palud

mit dem Daumen weiter gen Canyoneingang

zum Chalet de la Maline:

 

von wo aus der Sentier Blanc-Martel startet

ein guter Einstieg in den Canyon, vor allem deswegen weil es als ersteinmal runter geht..

Hier mal die Bilder von der Wanderung bis zum Point Sublime nahe Rougon

wo es nach einer kurzen Rast über Castellane weiter nach St. Andre les Alpes ging. Alles mit Daumen durch wunderschöne Landschaft und Dörfer.

Empfehlungen:
La Mescla – Abstecher von 10min.
Von St. Andre les Alpes geht ein Bus morgens und abends hin / zurück.
Einstieg bei la Maline
mind. 2l Wasser mitnehmen
Vorsicht vor Flutungen
Castellane

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